All on Three

“All on Three” – Festsitzende Versorgung auf nur 3-Implantate

Bei vielen Patienten ist es möglich, im Unterkiefer auf nur drei Implantaten eine festsitzende Prothese zu befestigen. Dabei werden die drei Implatate mit einem Titansteg verbunden, der mit Kunststoff verblendet wird und auf dem die Zähne aufgestellt werden. Dadurch ist eine einfache und kostengünstige, festitzende Versorgung möglich. Damit ist die Kauleistung wiederhergestellt und es ist möglich, fast wie mit den eigenen Zähnen zu beißen.

Drei Implantate im Kiefer mit Titansteg verbunden
 
Drei Implantate mit Titansteg verbunden Fertige Unterkieferprothese

All on Four

“All on Four” – Festsitzende Versorgungen auf nur 4-Implantate

Im Unterkiefer

Bisher war es schwierig im Unterkiefer eine festsitzende Brücke (keine herausnehmbare Prothese) anzufertigen, wenn im Seitzahnbereich zu wenig Knochen vorhanden war.

Mit All on Four wurde von der Firma Nobel Biocare ein neues Implantatsystem entwickelt, mit dem es möglich ist, mit nur 4-Implantaten, die im vorderen Kieferbereich gesetzt werden (wo immer genug Knochen vorhanden ist) eine festsitzende, prothetische Zahnversorgung durchzuführen.

Das funktioniert dadurch, dass man von den 4-Implantaten die vorderen 2-Implantate gerade setzt und die hinteren 2-Implantate mit 45°-gewinkelt nach hinten setzt. Dadurch kommt man weiter nach hinten. Auf diese 4-Implantate wird dann, ein in Schweden gefrästes Titansystem befestigt, der mit Kunststoff verblendet und mit Zähnen versorgt wird.

So ist es möglich sehr kostengünstig auf nur 4-Implantaten eine festsitzende Versorgung durchzuführen.

Im Oberkiefer

Bisher war es schwierig im Oberkiefer eine festsitzende Brücke (keine herausnehmbare Prothese) anzufertigen, wenn im Seitzahnbereich zur Kieferhöhle hin zu wenig Knochen vorhanden war.

Mit All on Four wurde von der schwedischen Firma Nobel Biocare ein Implantatsystem entwickelt mit dem es möglich ist, mit nur 4-Implantaten die im vorderen Kieferbereich gesetzt werden (wo sehr oft genug Knochen vorhanden ist) eine festsitzende prothetische Zahnversorgung durchzuführen.

Das funktioniert dadurch, dass man von den 4-Implantaten die vorderen 2-Implantate gerade und die hinteren 2-Implantate mit 45° nach hinten gewinkelt am Vorderrand der Kieferhöhle sitzt. Dadurch kommt man noch weiter nach hinten. Auf diesen 4-Implantaten wird dann, ein in Schweden gefrästes Titansystem befestigt, der mit Kunststoff verblendet und mit Zähnen versorgt wird.

So ist es möglich sehr kostengünstig auf nur 4-Implantaten eine festsitzende Versorgung durchzuführen.

Implantate

Implantate – ein modernes und bewährtes Konzept

Seit ca. 25 Jahren haben sich Implantate in der Zahnheilkunde bewährt. Von den “Anfängen” bis heute sind die Implantatsysteme laufend weiter entwickelt und verbessert worden.

Nun gibt es moderne und zuverlässige Systeme, die in der Hand eines erfahrenen Implantologen sehr gut und sehr lange halten.

Was ist ein Implantat?
Ein Implantat ist eine Titanschraube, die in den Knochen eingebracht wird. Titan ist das einzige Metall, das bioverträglich ist. Es wird seit ca. 30 Jahren (z.B. als Hüftgelenk) eingesetzt. Der Knochen wächst direkt an das Implantat an und so wird das Implantat fest. Damit können ein oder mehrere Implantate eine Krone, eine Brücke oder Prothesen tragen.

Wo kann man Implantate einsetzen?
Implantate können überall dort eingesetzt werden, wo genügend Knochen vorhanden ist. Vor jeder Implantation wird durch spezielle Röntgenbilder festgestellt, ob genug Knochen vorhanden ist. Ist einmal zu wenig Knochen vorhanden, so kann man mit speziellen Techniken Knochen aufbauen und so neuen Knochen für die Implantation schaffen.

Wie lange halten Implantate?
Die Erfolgsquote von Implantaten beträgt im Oberkiefer 95% nach 15 Jahren und im Unterkiefer 97% nach 15 Jahren. Damit gehören Implantate zu den zuverlässigsten medizinischen Systemen.

Was ist die Ursache für Implantatsverlust?
Die häufigste Ursache für Implantatsverlust ist eine Entzündung um das Implantat, die durch unzureichende Pflege ausgelöst wird. Durch regelmässige Pflege (Prophylaxe) kann man das jedoch weitgehend ausschliessen.

Kontraindikationen
Es gibt eigentlich nur noch wenige Kontraindikationen für die Implantation. Die häufigste Kontraindikation ist der schlechte Allgemeinzustand des Patienten.

Wie geht die Implantation vor sich?
Eine lokale Betäubung durch eine Injektion schafft eine vollkommene Schmerzfreiheit, so dass die Operation selbst keine Schmerzen verursacht. Nach der Operation schmerzt es meist viel weniger als nach Zahnziehen, weil man ja nur in einen gesunden und vollkommen entzündungsfreien Knochen implantiert. Durch geeignete Schmerztabletten kann man die Schmerzen fast vergessen. Bei der Operation wird zuerst der Knochen durch einen Schnitt freigelegt. Dann werden in den Knochen mit einem Bohrer Löcher für die Implantate gebohrt, in welche die Implantate geschraubt werden. Wenn alle Implantate eingesetzt sind, wird das Zahnfleisch zugenäht.

Wie geht es weiter?
Vier Tage nach der Operation kann der Patient, wenn er vorher eine Teilprothese getragen hat, diese wieder tragen, so dass er praktisch immer Zähne im Mund hat. Seit kurzem gibt es ein ganz neues Implantatsystem, bei dem man zwischen die stärkeren permanenten Implantate vorübergehend dünnere Implantate setzt, die eine Prothese oder Brücke tragen, bis die permanenten Implantate eingeheilt sind. Die Einheilzeit der Implantate beträgt im Oberkiefer 6 Monate und im Unterkiefer 3 Monate. Nach der Einheilzeit werden die Implantate durch eine kleine Operation in Lokalanästesie frei gelegt. Eine Woche danach kann man mit der prothetischen Versorgung beginnen.

Narkose
Bei sehr sensiblen Patienten führen wir die Implantation in Narkose durch. Bei diesen Patienten läuft die Implantation genau gleich ab. Nachsorge Das wichtigste bei der Implantation ist die richtige Pflege und dir regelmässige Prophylaxe durch eine geschulte Mundhygieneassistentin. Auch sollte regelmässig kontrolliert werden, ob sich eine Schraube, mit der Krone, Brücken oder Stege an den Implantaten befestigt sind, gelockert hat.

Regelmässiges Service und richtige Prophylaxe sind eine Garantie für den dauerhaften Erfolg von Implantaten.

Zähne in 1 Stunde

Computerplanung und Chirurgieschiene machen es möglich

Die schwedische Firma Nobel Biocare hat ein System entwickelt mit dem es möglich ist, nach ausführlicher CT (Computertomographie) und Diagnostik am Computer eine Implantatplanung und eine prothetische Planung durchzuführen.
Dadurch ist es möglich, ohne zu Schneiden durch eine Chirurgieschiene zu implantieren. Das ermöglicht je nach Anzahl der Implantate eine sehr kurze Implantationsdauer von max. 50min. Da nicht aufgeschnitten wird, sind nach der Operation praktisch keine Schmerzen zu erwarten. Der weitere Vorteil ist, dass man gleich auf die Implantate die Zähne (Prothese, Teilprothese, Brücke) hinaufschrauben kann. Dauer ca. 15 min.

Nach ausführlicher Planung der Implantatpositionen am Computer wird in Schweden die Chirurgieschiene gefräst. Durch diese Chirurgieschiene werden die Implantate ohne aufzuschneiden gesetzt. Auf diese Implantate können dann gleich entweder eine provisorische festsitzende Zahnversorgung oder eine definitiv festsitzende Zahnversorgung aufgeschraubt werden.

Alles schmerzlos – und in nur ca. 1 Stunde !!

Computertomographie

Planung am Computer

Innovative, schmerzfreie Chirurgieschiene

Implantation ohne aufzuschneiden

Innovative, schmerzfreie Chirurgieschiene

Wenn noch einige Zähne vorhanden sind, können diese Zähne gezogen werden und gleich implantiert werden. Auf diese Sofortimplantate kann dann eine provisorische Zahnversorgung aufgeschraubt werden. Die Dauer der Operation beträgt ca. 1 Std. Bis die Zähne fertig sind dauert es ca. 3,5 Std. Mit der festsitzenden provisorischen Zahnversorgung heilen die Implantate in 6 Monaten ein. Danach wird eine definitive festsitzende Zahnversorgung angefertigt.

Sofortimplantate

Es kann oft, im Besonderen im Frontzahnbereich, notwendig sein sofort nach dem Zahnziehen ein Implantat zu setzen und eine provisorische Krone oder Brücke darauf zu befestigen. Voraussetzung ist, dass der Knochen und der zu ziehenden Zahn nicht zerstört ist. Der große Vorteil besteht darin, dass dort wo der Zahn war, gleich ein Implantat hineinkommt und gleich eine Zahnkrone daraufgesteckt wird. Dadurch entstehen auch nicht mehr Schmerzen als beim Zahnziehen.

Das Implantat ist gesetzt Neuartige Keramikaufbauten zur besseren Ästhetik auf Implantat geschraubt Fertige Keramik-Krone
einzementiert

Patienten-Beispiele

Hier stellen wir Ihnen Patientenfälle zu verschiedenen Behandlungsmethoden der Ästhetischen Zahnmedizin vor:

Frontzahnlücke
 
Zahn ist durch eine Entzündung der Wurzelspitze verloren gegangen. Auf das Implantat wird ein Keramikaufbau gesetzt und in diesen Keramikaufbau wird die Reinkeramikkrone einzementiert.
Abgebrochener Zahn Sofortimplantat mit provisorischer Krone
Sofortimplantat mit provisorischer Krone
 
Zahn hat durch eine Verletzung einen Wurzelschaden erlitten Zahn extrahiert
Fertige Krone Implantat plus Keramikaufbau
Nobel Active
festsitzende Versorgung All-On-4
Zahnloser Oberkiefer
 
OP-Schablonen zum Operieren ohne aufzuschneiden
 
Je vier Implantate in Ober- und Unterkiefer
 
Vier Implantate mit Titansteg verbunden Fertige Prothese. Der Titansteg ist mit Kunststoff und Zähnen verblendet
Oberkiefer plus Unterkiefer
Im Oberkiefer plus Unterkiefer sind vier Implantate All-On-4 gesetzt

Situationen für Implantate

Der zahnlose Kiefer

Der zahnlose Kiefer ist die häufigste Situation, bei der heute implantiert wird. Durch den Zahnverlust und den Rückgang des Kieferknochens hält die Prothese nicht mehr, wodurch Kauen und Sprechen nur mehr eingeschränkt möglich ist.

In dieser Situation können zwei oder vier Implantate, die die Prothese halten, sehr gut Abhilfe leisten, sodass die Prothese sehr gut hält und “normales” Kauen wieder möglich ist.

Ober- und/oder Unterkiefer sind völlig zahnlos. Die Kiefer haben sich abgebaut. Die Prothese findet keinen Halt mehr. Die Lösung sind Implantate mit Halteelementen, hier ein Steg im Unterkiefer.

Fester Sitz der Prothese. Sie können problemlos Kauen und Sprechen und Ihre natürlichen Gesichtskonturen bleiben erhalten.

 

 


 

 

 

 

 

Steg auf 3 Implantaten

Wenn im Oberkiefer oder im Unterkiefer zuwenig Knochen vorhanden ist um 4-Implantate zu setzen, oder finanzielle Gründe eher für 3-Implantate sprechen, kann man mit 3-Implantaten eine sehr gute prothetische Versorgung durchführen.

Die Lösung ist “3-Implantate“, die mit einem Steg verbunden werden:

Der Unterkiefer ist völlig zahnlos, das Kiefer hat sich abgebaut, die Prothese findet keinen Halt.

In der Prothese sind Halteelemente eingebaut. Die Halteelemente werden nach ca. 1 Jahr getauscht. Dadurch hält die Prothese wie am ersten Tag

Fertige Prothese, mit der das Kauen wieder möglich ist

Kugel Halter-Elemente

Sehr oft genügen 2 Implantate um mit einer Prothese wieder fest zubeißen zu können.

vorher

2 Implantate mit Kugelkopf Halter-Elementen

Die Halteelemente werden in die Prothese eingebaut und können jederzeit wieder fest gezogen werden, damit die Prothese über die Jahre weiterhin fest sitzt.

Fertige Prothese, die durch die Halteelemente gehalten wird.

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Behandlungsfälle wurden nicht in der Ordination Dr. Charvat durchgeführt, sondern wurden von der Firma Friadent zur Vefügung gestellt. Sie dienen dazu, dass sich die Patienten einen Überblick über die möglichen implantologischen Lösungen machen können.

Das Freiende

Abb. 1

Wenn in einem Kieferabschnitt eine größere Zahnlücke besteht, die auf einer Seite nicht von einem Zahn begrenzt ist, so kann man keine Brücke machen. Wenn man Implantate setzt, so kann man diese Lücke schließen, ohne daß man eine Prothese anfertigen muß. Implantate, die Kronen tragen, sind in dieser Situation die ideale Lösung.

Abb. 1
Am Ende der Zahnreihe fehlt ein Zahn oder mehrere Zähne nebeneinander. Natürliche Zähne grenzen nur auf einer Seite an.

 

Abb. 2

Abb. 2
Eine implantatgetragene Verbundbrücke oder Einzelimplantate ersetzen Brücken und Teilprothesen. Sie haben kein Fremdkörpergefühl und keine Beeinträchtigung beim Kauen und Sprechen. Auch fällt der Unterzungenbügel wie bei einer Teilprothese weg.

 

 

Die Frontzahnlücke

Um ein Frontzahnimplantat optimal ästhetisch zu versorgen, gibt es seit Neuestem ein Keramikaufbaulicht, mit dem man eine Implantatkrone genau wie einen natürlichen Zahn aussehen lassen kann.

Abb. 1

Frontzähne gehen sehr oft durch Verletzungen verloren. Das Implantat bietet die Möglichkeit, den Zahn zu ersetzten, ohne dabei die Nachbarzähne durch Kronenbeschliff in Mitleidenschaft zu ziehen.

Abb. 1
Innerhalb der Zahnreihe fehlt ein einzelner Zahn. Die Lücke ist auf beiden Seiten von natürlichen Zähnen begrenzt.

.

Abb. 2

Abb. 2

Ein Implantat übernimmt die Funktion der “klassischen” Brücke. Das dabei übliche Beschleifen der Nachbarzähne entfällt. Die Nachbarzähne werden nicht geschädigt. Der Kieferknochen schrumpft nicht und die natürliche Ästhetik wird wiederhergestellt.

 

 

Die Seitenzahnlücke

Wenn ein Seitenzahn verloren geht, kann man ihn durch ein Implantat ersetzen, ohne dass man die Nachbarzähne durch einen Kronenbeschliff in Mitleidenschaft zieht.

Abb. 1

Abb. 1
Innerhalb der Zahnreihe fehlt einer oder mehrere Zähne nebeneinander. Die Lücke ist beidseitig von natürlichen Zähnen begrenzt.

 

 

 

Abb. 2

Abb. 2
Ein implantatgetragener Zahnersatz statt mehrgliedriger Brücke oder herausnehmbarer Teilprothese:

  • Kein Beschleifen der Nachbarzähne
  • Keine Probleme bei Sprechen und Kauen
  • Kein Würgereiz

Digitaler Volumentomograph

NEU – Digitaler Volumentomograph

Seit Jänner 2010 haben wir einen digitalen Volumentomographen in unserer Ordination. Dadurch sind herkömmliche Computertomographiebilder für eine Implantatdiagnostik nicht mehr nötig und es ergibt sich für die PatientInnen eine gewaltige Zeitersparnis.

Weiters kann man mit dem DVT sehr gut Zysten, beherdete Zähne und sonstige Kieferveränderungen diagnostizieren.

Referenzen

Meine persönliche Erfolgsstatistik

Nach mehrjähriger Ausbildung in der Schweiz und den USA habe ich 1996 zu implantieren begonnen.

Seitdem habe ich ca. 4200 Implantate gesetzt. 2009 habe ich 710 Implantate gesetzt, von denen alle eingeheilt und noch alle im Mund sind.

Dadurch hat sich meine persönliche Erfolgsstatistik wiederum verbessert, so dass die Erfolgsquote mittlerweile bei 98,5% liegt.

2009 ist auch keines der Implantate verloren gegangen, die ich in den Jahren davor gesetzt habe.

Erfahrung und Kompetenz bringen Erfolg.