„Neue Zähne in drei Stunden“ ist kein Schlagwort, sondern eine moderne Technik in der Implantologie. Unter der Leitung von Dr. Klaus Charvat, Experte für Zahnimplantate mit jahrzehntelanger Erfahrung, wird diese Methode höchster Präzision angewendet, um Patienten in 3 Stunden festsitzende Zähne zu ermöglichen, wenn mindestens 4 Implantate gesetzt werden können.
Nach einer genauen digitalen Planung mithilfe einer DVT (Digitale Volumentomographie) und spezieller Computerprogramme wird eine individuell angepasste, 3D-gedruckte OP-Schablone hergestellt. Diese ermöglicht das exakte Setzen der Implantate und sorgt dafür, dass umliegende anatomische Strukturen sowie benachbarte Zähne optimal geschont werden.

Der gesamte implantologische Eingriff erfolgt in Schlafnarkose. Diese bietet den Vorteil, dass die Patienten während der Operation nahezu nichts wahrnehmen. Zusätzlich können Medikamente infundiert werden, die schmerzstillend und abschwellend wirken. Dadurch kommt es am Operationstag sowie in den darauffolgenden Tagen in der Regel zu keinen nennenswerten Schmerzen oder Schwellungen.

Nach der Zahnextraktion werden die Zahnimplantate sofort an den Positionen der entfernten Zähne eingesetzt, wodurch eine optimale prothetische Ausgangssituation entsteht. Unmittelbar nach der Operation wird ein digitaler Scan durchgeführt und ein implantatgetragenes Provisorium am Computer konstruiert.

Etwa zwei Stunden nach dem Eingriff ist das gedruckte Provisorium fertiggestellt und kann auf den Implantaten verschraubt werden. Damit sind Kau- und Lachfunktion bereits kurze Zeit nach der Operation wiederhergestellt. Die gesamte Behandlungsdauer beträgt rund drei Stunden.

Etwa eine Woche nach der Operation werden die Nähte entfernt und die Funktion des Provisoriums überprüft. Nach einer Einheilzeit von rund drei Monaten erfolgt die definitive prothetische Versorgung, meist in Form eines All-on-Four- oder All-on-Six-Konzeptes.